L'Harmonie Nouvelle Konzert Sevilla

Die Geschichte des Bläserquintettes beginnt in Paris zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Innovationen in Technik und Gesellschaft verbesserten das Leben vieler Bürger, was sich auch im kulturellen Leben wiederspiegelte. Hier stand die Oper im Zentrum, wo Komponisten wie Rossini für Furore sorgten. Auch das Laienmuszieren gewann an Bedeutung, und mit den Conservatoires entstanden die ersten öffentlichen Musikschulen überhaupt. All diese Einflüsse wiederspiegeln sich in eleganten und virtuosen Quintetten, geschrieben für Flöte, Klarinette, Oboe, Horn und Fagott.

L'Harmonie Nouvelle möchte dem einzigartigen Klang und Charakter dieser Stücke gerecht werden. Die Musiker des Ensembles spielen deshalb auf originalgetreuen Instrumenten, und streben eine ausdrucksstarke und stilgerechte Interpretation an. Bei Auftritten legen sie Wert auf Nähe zum Publikum. Dabei geben sie gerne Auskunft über die Besonderheiten ihrer Instrumente, und was deren Faszination ausmacht.

Gegründet wurde L’Harmonie Nouvelle 2011 in Den Haag am königlichen Konservatorium, wo das Quintett von weltbekannten Grössen aus dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis gecoached wurde. Auf diese Anfangsphase folgten Open-Air-Konzerte für Stichting Musica Antica in Den Haag, Kammermusikabende im Menuhin Forum Bern, die Teilnahme an den Fringe Concerts des Festivals Oude Muziek in Utrecht, und viele weiter Auftritte. Zurzeit leben die Mitglieder von L’Harmonie Nouvelle in Spanien und in der Schweiz – typisch international, wie es für Ensembles der Alten Musik üblich ist.